Skifahren: die koreanische Art

Pyeongchang, 27. März 2017 – Der ein oder andere Fernsehzuschauer hat sich in den vergangenen Tagen mal wieder die Augen gerieben: Fernab der heimischen Alpen gastierte der Biathlon-Weltcup zur Abwechslung im südkoreanischen Pyeongchang. Der gastgebende Ort der kommenden Olympischen Winterspiele 2018 lockte in den vergangenen zwei Monaten als größtes koreanisches Ski Resort natürlich auch die Schneesport-begeisterten CPCer an.

Dabei wurden speziell die Riesenslalom- und Slalomhänge für unsere deutschen Medaillenhoffnungen eingehend unter die Lupe genommen und für absolut Olympia-tauglich befunden. Dass trotz teilweise extremer Minustemperaturen seit Ende November praktisch kein natürlicher Schnee liegt und die Abfahrtspiste erst zuletzt für etwa 40 Millionen Euro in den Berg gemeißelt wurde, sind wohl leider typische olympische Randerscheinungen. Nichtsdestotrotz, die koreanische Sorgfalt spiegelt sich natürlich auch hier absolut wider: Laut offizieller Darstellung sind knapp 1 Jahr vor Beginn 95% der Sportstätten und Infrastrukturprojekte bereits fertiggestellt. So wird man die gut 150 Kilometer direkt an den Skilift z. B. mit dem Hochgeschwindigkeitszug KTX vom HBF Seoul in unter einer Stunde zurücklegen können.

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