"Wir machen Ihren Change wasserdicht!"

Düsseldorf, 10. Oktober 2016 – Unter diesem Motto präsentierten wir uns auf dem diesjährigen gfo Jahreskongress für Organisation und Management am 10.-11. Oktober in Düsseldorf. Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen diskutierten über Themen und Trends in der Organisationsentwicklung. Ein Highlight war die Gestaltung der interaktiven CPC Lernwerkstatt mit dem Slogan „Disruptive Change – Warum wir zerstören müssen, was wir aufgebaut haben“. Viele Interessenten nahmen an der Lernwerkstatt teil, deren Titel allein schon provokant ist. Doch was steckt dahinter?

Kennen Sie das Gefühl etwas aufgebaut zu haben auf das Sie stolz sind, mit dem Sie bisher erfolgreich gewesen sind und das Ihnen Sicherheit bietet? Wovon Sie auch Ihren Kindern und Enkelkindern berichten werden?

Stellen Sie sich vor, ein anderer Akteur kommt um die Ecke und zerstört dies durch neue Ideen und neue Methoden, die sich großer Nachfrage erfreuen. Dann ist nicht nur das, was Sie aufgebaut haben am Boden zerstört sondern auch Sie selbst.

Im Zeitalter der Digitalisierung und des dynamischen Wettbewerbs werden zunehmend Geschäftsmodelle bisher erfolgreicher Unternehmen auf den Kopf gestellt oder sogar zerstört. Alte Player am Markt, die den Trend und damit verbundenen Change verschlafen, werden vom Markt gefegt und neue innovative Unternehmen (Start-Ups) treten ein. Ein globaler Markt mit globalem Kundenzugang, alternative Finanzierungsmodelle wie Crowdsourcing, weltweite Vernetzung von Experten und die Mobilität und Verfügbarkeit von Smartphones verschärfen den Druck schöpferischer Zerstörung. Für das Management ist es dabei essentiell, sich mit diesen Trends auseinanderzusetzen und den zerstörerischen Kräften von außen frühzeitig entgegenzuwirken.

Michael Kempf, Partner der CPC und erfahrener Change Manager, appellierte in der CPC Lernwerkstatt kontrovers zu denken, das eigene Geschäftsmodell zu hinterfragen und es gegebenenfalls selbst zu zerstören, um neue Chancen zu erkennen und wahrzunehmen. Denn der digitale Tornado zerrüttet jede Industrie. Seine vier Thesen, warum wir zerstören müssen, was wir aufgebaut haben:

  1. Weil wir nicht wissen, ob wir schon morgen von neuen Akteuren vom Markt verdrängt werden
  2. Weil wir unseren Markt am besten kennen und diesen Vorteil nutzen müssen, um Chancen zu erkennen
  3. Weil sich die Nachfrage verändert
  4. Weil innovative Unternehmen attraktiv sind und innovative Menschen anziehen

Doch wie lässt sich das eigene Geschäftsmodell zerstören?Zunächst einmal gehören Haltung, viel Mut und Zuversicht dazu sowie eine kreative Schöpfungspause. Die Fach- und Führungskräfte des „gfo Kongresses“ führten als erstes einen Self-Check zur digitalen Standortbestimmung des Unternehmens durch. Im nächsten Schritt diskutierten sie in kleinen Teams, was sich für ihr Business ändern und wie der Future Target State aussehen kann, wer Skeptiker und Unterstützer sein können als auch was für sie selbst drin ist bei einer Veränderung. Dabei half ihnen ein CPC Change Management Methodik Werkzeugkoffer.

In diesem Sinne waren es zwei spannende und erfolgreiche Tage für uns auf dem „gfo Kongress“ mit vielen interessanten Gesprächen – denn von Change ist jedes Unternehmen betroffen.

Wir als CPC begleiten unsere Kunden durch die Veränderung und machen den Change wasserdicht, enablen die Mannschaft und führen Sie durch Höhen und Tiefen, die jeder Change mit sich bringt.

Autor: Susan Stephan, Senior Consultant bei CPC

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