AgileGo – Eine Simulation der etwas anderen Art

Frankfurt, 22. September 2016 – Worum geht's? Die AgileGo Simulation ist eine innovative Art der Prozesssimulation, die sich dem Thema „Agile Software-Entwicklung“ widmet. Das Besondere: In der Simulation schlüpfen die Teilnehmer zwar in typische Scrum-Rollen, aber sie spielen den Prozess einer agilen Entwicklung mit Hilfe von Spielkarten und Lego-Bausteinen nach. Dadurch wird die eher trockene Theorie erlebbar und ein Verständnis für das große Ganze einer agilen Vorgehensweise verankert sich in den Köpfen der Mitarbeiter.

Was war der Hintergrund der Idee?

Im Rahmen eines Kundenprojekts stellte sich heraus, dass „Agile Software-Entwicklung“ für viele Projektmitarbeiter noch völlig neu war und ein Weg gefunden werden musste, um die agile Denkweise für die Mitarbeiter greifbar zu machen und nachhaltig zu verankern. Eine weitere Schwierigkeit lag darin, dass die relevanten Projektmitglieder inklusive der Dienstleister in dieser Konstellation noch nie zusammengearbeitet hatten und einander auch persönlich nicht kannten. Nicht nur die Kernaspekte des zukünftigen Vorgehens, sondern auch die Rollen in der Zusammenarbeit waren unklar.

Was wollten wir erreichen?

Alle Beteiligten sollten nach der Simulation ein gemeinsames Verständnis darüber haben, was agiles Vorgehen bedeutet und einen möglichst realistischen Eindruck davon bekommen, wie sie ihre Zusammenarbeit im agilen Vorgehen gestalten. Zusätzlich sollte jeder ein klareres Bild des Gesamtprozesses sowie der eigenen Rolle im Team erhalten. Wichtig hierbei ist, dass sich durch spielerische Lego-Elemente der Lerneffekt erhöht und dadurch der Transfer in die Projektpraxis gelingt. Natürlich sollten auch der Teaming-Gedanke sowie der Spaß im Workshop nicht zu kurz kommen.

Wie sah die Umsetzung am Ende aus?

Bevor die Simulation startete, erhielten alle Teilnehmer eine kurze theoretische Einführung in die verschiedenen Rollen sowie den übergreifenden Prozess des agilen Vorgehens. Anschließend fanden sich die Teilnehmer in ihre individuellen Rollen ein und wurden mit detaillierten Aufgabenstellungen ausgestattet. Das Ziel war für alle gleich: Die Entwicklung eines speziell zu diesem Zweck von uns konzipierten Lego-Autos in mehreren Sprintzyklen. Dabei sollte jeder Prozessschritt von der Anforderungsdefinition bis zur Abnahme des Endprodukts durchgespielt werden. Auf der Basis vorgefertigter Anforderungen, User Stories, Akzeptanzkriterien und Testfällen konnten die Teilnehmer das Lego-Modell selbstständig entwickeln. Zum Abschluss jedes Sprints überprüfte der Kunde das Endprodukt auf die gegebenen Anforderungen und entschied sich für oder gegen die Abnahme des Produktinkrements.

Da AgileGo auf durchweg positives Feedback stieß und Begeisterung aufgrund der spielerisch vermittelten Lerninhalte auslöste, wurde die Simulation im Nachgang auch CPC intern durchgeführt. Insbesondere für CPCer, die bisher noch keine Berührungspunkte mit dem Thema „Agile“ hatten, bot dies eine Möglichkeit, die Grundlagen auf eine greifbare Art und Weise schnell zu verstehen und mit Freude anzuwenden. Daher soll AgileGo nicht nur rückblickend als innovatives Training in Erinnerung bleiben, sondern auch zukünftig für eine nützliche Portion Spaß an der agilen Entwicklung sorgen.

Autor: Colin Richter, Consultant bei CPC

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