Facility Management - Ausblick
Mit mehr als 100 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung und einem Anteil von knapp über 5 Prozent am Bruttoinlandsprodukt liegt das Facility Management (FM) im Branchenvergleich auf Platz 4 in Deutschland - vor der Bau-, der Automobil- und der Chemiebranche. Die FM-Branche ist darüber hinaus auch eine relativ krisensichere Schlüsselbranche: Genutzte Gebäude und Facilities müssen weiter bewirtschaftet werden, unabhängig davon, wie gut oder schlecht das Kerngeschäft des Immobiliennutzers oder Eigentümers läuft. Eine effiziente, qualitativ hochwertige, kundenorientierte und gleichzeitig kostengünstige Bewirtschaftung der Facilities ist für die Unternehmen dabei die Herausforderung. Ein Stichwort mit Zukunftsperspektive ist hierzu das "Value-Chain-Management".
Die Bewirtschaftungskosten der Immobilien und technischen Facilities sind nach den Personalkosten oft der zweitgrößte Kostenblock im Unternehmen - hier kann mit großem Hebel optimiert werden:
- Effizientes Facility Management:
Durch optimierte FM-Strukturen, Prozesse und Serviceangebote für den Nutzer kann die Produktivität und Attraktivität von Arbeitsplätzen verbessert werden. Ein professionelles Facility Management zur Steuerung der Bedarfe unter Vollkostenbetrachtung ist das Modell der Zukunft. Hier sind nach Expertenmeinung bis zu 20% Einsparungs- und Effizienzsteigerungspotential möglich. Hierzu gehören zum Beispiel moderne und hochgradig flexible Flächennutzungskonzepte mit offenen Bürowelten und speziell zugeschnittenen Services für die Nutzer - Kompetente Dienstleistersteuerung:
Ein weiterer entscheidender Wettbewerbsvorteil liegt in der kompetenten Dienstleistersteuerung auf Seiten der Eigentümer bzw. Nutzer. Dazu gehören u.a. Vertragssteuerung, Leistungsvereinbarung, Betriebssteuerung, Qualitätssicherung, Controlling und Projektsteuerung, aber auch Standortplanung und Entwicklung. - Professionelles Objektmanagement und Facility Services:
Ein effizienter Objektbetrieb wird durch Outsourcing des Objektmanagements einschließlich der Facility-Services an externe Dienstleister ermöglicht. Hierzu gehört das Management von Infrastrukturen, inkl. Gebäudetechnik, Ver- und Entsorgung, Unterhaltsreinigung, Objektschutz und Sicherung, aber auch Umbau und Instandsetzung sowie Service- und Betriebskonzeption.
Das Berufsbild des Dienstleistungsteuerers (DLS) in seiner zukünftigen Funktion ist als Standard noch nicht durchgängig ausgeprägt, wie beispielsweise die des Industriekaufmanns oder des klassischen Project Managers. Der DLS ist kein Handwerker, Techniker oder Hausmeister, sondern ein moderner, professioneller Manager und Controller. Gleichzeitig ist er auch Key Account Manager für seine Nutzer. Die Methoden- und Sozialkompetenz, die er dafür benötigt, sind persönliche Autorität, Durchsetzungsvermögen und Teamplay - aber auch Einfühlungsvermögen und Sympathie. Er verfügt weiterhin über Problemlösungskompetenz und einen breiten fachlichen Background.
Entscheidend ist aber sein kundenorientiertes Denken - sowohl intern als Dienstleister, als auch extern als Auftraggeber. Allerdings besteht zwischen den geforderten und tatsächlichen Fähigkeiten des DLS oft eine große Lücke - es müssen in möglichst kurzer Zeit entsprechende Skills aufgebaut werden.
Die CPC AG engagiert sich bei der Gestaltung des Berufsbildes der Dienstleistungssteuerer und des Objektmanagers und leistet aktive Beiträge zur Zertifizierung der Methoden- und Sozialkompetenz. Wir orientieren uns hierbei insbesondere an den Standards und Zertifizierungen des Verbandes RealFM. Hier können wir gezielt Qualifizierungsbeiträge für ihre Mitarbeiter leisten und entsprechende Referenzen vorweisen.
Die CPC AG bietet Ihnen professionelle Unterstützung für die erfolgreiche Entwicklung, Veränderung und nachhaltige Implementierung der benötigten Qualifizierungen für Dienstleistungssteuer und Objektmanager an. Unser Schwerpunkt liegt bei der nachhaltigen Qualifizierung der Methoden- und Sozialkompetenz, unterstützt durch ein auf die Anforderungen abgestimmtes Change-Programm. Hierfür haben wir ein Vorgehensmodell mit modularen Bausteinen entwickelt, die für den jeweiligen Fall individuell angepasst werden können.
Wir können Ihnen z.B. die Simulation von zukünftigen Rollen, Prozessen und Strukturen in einer Prozesswerkstatt ermöglichen. Des Weiteren nutzen wir unser Format Reality Training, um anschließend die veränderte Rolle bzw. Schnittstelle des Dienstleistungssteuerers und des Objektmanagers zu erleben und in Feedbacks zu reflektieren.
Als verlässlicher Partner mit wertvollen Erfahrungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
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